„Platz 1 bei ChatGPT – Wie du mit KI gefunden wirst!“
Beiträge mit solchen Versprechen begegnen mir in letzter Zeit ständig. Und jedes Mal dachte ich: „Da muss ich mich auch endlich mal drum kümmern.“ Es ist einfach eine riesige Chance, um sichtbar zu werden. Aber wie so oft fehlte mir die Zeit und meine Ressourcen waren woanders gebunden.
Doch dann passierte etwas Spannendes: Der Leser eines Beitrags erzählte mir, dass ich bei der ChatGPT-Suche nach einer freiberuflichen Social-Media-Managerin im Ruhrgebiet als erste Empfehlung erscheine. Ich war überrascht und natürlich auch ziemlich glücklich!
Sogar bei anderen KIs landete ich bei der allgemeinen Suche nach „Social-Media-Managern für lokale Unternehmen im Ruhrgebiet“ ebenfalls auf Platz eins.
Sicher fragst du dich jetzt, wie ich das geschafft habe. Ganz ehrlich: Ich kannte die technische „Stellschraube“ gar nicht. Ich habe einfach das getan, was ich immer tue: regelmäßig wertvolle Beiträge veröffentlichen, echten Austausch mit meiner Community pflegen und einen klaren Fokus auf lokale Unterstützung legen.
Das zeigt mir: Konsistenz und Persönlichkeit sind neben keywordrelevanten Einträgen auch für eine KI entscheidende Kriterien. Wir müssen nicht immer an komplizierten Reglern drehen, denn manchmal gewinnt das ehrliche „Dranbleiben“.
Inhaltsverzeichnis
Von der KI-Empfehlung zum Kunden vor der Tür
Dass ChatGPT mich im Ruhrgebiet auf Platz 1 empfiehlt, ist für mich ein riesiger Erfolg. Es ist das Ergebnis davon, dass KIs heute genau die Signale auslesen, die wir für eine gute lokale Sichtbarkeit brauchen.
ChatGPT ist sicherlich ein toller Wegweiser , aber die eigentliche Entscheidung deiner Kunden findet meistens noch an einem anderen Ort statt.
Wenn jemand im Ruhrgebiet nicht die KI fragt, sondern klassisch sucht, landet er hier: Im Google Local Pack
Was ist das „Google Local Pack“?
Das Google Local Pack ist dein Ticket in die Sichtbarkeit. Wenn du bei Google nach einem Dienstleister in deiner Stadt suchst, fällt dir sofort ein Kasten mit einer Landkarte und drei ausgewählten Unternehmen auf. In der Fachsprache wird dies Google Local Pack (oder auch „3-Pack“) genannt.
Noch bevor die Nutzer auf die organischen Ergebnisse weiter unten schauen, werden in dem ersten Bereich die ersten Käufe getätigt. Wer es in diese „Top 3“ schafft, wird als Marktführer in seiner Region wahrgenommen.
Das sehen Kunden im Local Pack sofort:
✅Sterne-Bewertungen: Dein Ruf auf einen Blick.
✅Standort & Entfernung: Wie schnell ist der Kunde bei dir?
✅KI-Highlights: Google zieht Daten aus deinem Profil und zeigt beispielsweise „Hervorragender Kundenservice“ an.
Der Haken: Google vergibt nur drei Plätze. Alle anderen verschwinden hinter dem Button „Mehr Orte“. Das Ziel ist es, dass Google dein Unternehmen als eines dieser drei Top-Unternehmen ausspielt.
💡 Mein Tipp:
Der erste Schritt dorthin ist ein perfekt optimiertes Google-Unternehmensprofil. Falls du dein Profil noch nicht auf dem neuesten Stand hast, schau dir unbedingt meinen Artikel zur Google-Unternehmensseite an.
Was ist Local SEO eigentlich?
Kurz gesagt: Local SEO sorgt dafür, dass Menschen in deiner Region dich genau dann finden, wenn sie nach deiner Dienstleistung suchen. Während klassisches SEO weltweit ranken will, zielt Local SEO auf den Radius um deinen Standort ab.
Warum ist Local SEO 2026 so wichtig?
Die Suche hat sich radikal verändert:
➡️KI Überblick: Google liefert durch KI direkt Antworten. Diese Daten kommen aus deinem Local SEO Setup.
➡️Sprachsuche: Kunden suchen per Sprache oder Foto – Local SEO macht deine Daten für Siri & Google „lesbar“.
➡️Kaufabsicht: Wer „in der Nähe“ sucht, will meist sofort kaufen (hohe Abschlusswahrscheinlichkeit!).
Die 4 Säulen deiner lokalen Sichtbarkeit
Um 2026 oben zu stehen, ist es wichtig, an diesen Stellschraube zu drehen::
Das Google Unternehmensprofil (Dein Fundament): Es muss aktiv sein! Poste regelmäßig Updates und antworte sofort auf Rezensionen.
On-Page SEO für Standorte: Deine Website braucht lokale Keywords (z. B. „Friseur in Essen-Rüttenscheid“).
Lokale Autorität: Einträge in Stadtportale und lokale Backlinks stärken dein Vertrauen bei Google.
Social Signals: Wenn Kunden dich vor Ort markieren, merkt Google, dass dein Business „lebt“.
Warum ich persönlich lieber von „GEO SEO“ spreche
Vielleicht hast du den Begriff GEO SEO schon einmal gehört und dich gefragt: „Ist das nicht dasselbe wie Local SEO?“
Für mich steckt mehr dahinter. Meine Erfahrung mit der ChatGPT-Suche hat mir eines gezeigt: Es geht 2026 nicht mehr nur darum, einen „Pin“ auf einer Google-Karte zu haben (das ist das klassische Local SEO).
Wenn ich für meine Kunden arbeite, schaue ich mir das große Ganze an.
Es ist die Kunst, dein Unternehmen so tief in der digitalen Landkarte deiner Region zu verwurzeln, dass du von einer KI erkannt wirst. So erreichst du potenzielle Kunden, die
✅das Navi in ihrem Auto nach dem nächsten Experten fragen,
✅ChatGPT nach einer Empfehlung im Ruhrgebiet bitten oder
✅einfach nur „in der Nähe“ in ihr Handy tippen.
Für mich bedeutet das GEO-SEO, dass wir deine Persönlichkeit und deine lokale Relevanz überall dort sichtbar machen, wo geografische Entscheidungen getroffen werden. Es ist die Verbindung aus technischer Präzision und echtem, menschlichem Austausch. Und genau dieses „Dranbleiben“ an allen geografischen Kontaktpunkten sorgt am Ende dafür, dass du – genau wie ich – plötzlich auf Platz eins landest, ohne dich verbiegen zu müssen.
Fazit: Local SEO ist ein Prozess, kein Projekt
Meine Geschichte mit ChatGPT zeigt: Wer kontinuierlich an seiner Sichtbarkeit arbeitet, wird von der KI gefunden. Der Algorithmus schläft nicht, auch wer heute oben steht, kann morgen verdrängt werden.
Wie ist das bei dir? Versucht du bereits aktiv, die KI-Suche zu beeinflussen, oder setzt ihr auf das gute alte „Einfach-Machen“?
